Ostern: Fakt oder Fiktion?

Das höchste Fest der Christenheit hängt wie Weihnachten in der Balance zwischen Kitsch und Gleichgültigkeit. Für manche ist der Ostersonntag einer von zwei jährlichen Kirchenbesuchen. Andere nerven sich ab der aufgezwungenen Langeweile des eventarmen Wochenendes. Und überall gibt es Hasen und Eier,  was die wohl mit Ostern zu tun haben? Einen spannenden Artikel zum Osterereignis war kürzlich im GEO. Redakteur Cay Rademacher fügt darin die Forschungsergebnisse von Archäologen, Philologen, Theologen und Althistorikern zu einer historischen Reportage über die letzten 120 Lebensstunden von Jesus zusammen.

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Sic transit (loslassen)

Mein Schwiegervater ist Uhrmacher. Seit ein paar Jahren mag er nicht mehr Uhren reparieren und der Umzug in eine kleinere Wohnung steht an. So half ich ihm kürzlich, sein Atelier zu räumen. Aber Werkzeuge, Zahnrädchen, Spiralfedern, Schrauben, Blechschachteln einfach wegwerfen? Schwierig. Für den Arbeitstisch allein verbrachten wir einen ganzen Tag zusammen. Schublade um Schublade. Zu jedem Teil, das er in die Hand nahm, erzählte er mir die Funktionsweise. Und manchmal eine Anekdote dazu. Dann warfen wir es in den Schrottkübel – siehe Fotos – oder legten es in eine Schachtel für den Umzug. Dass er die Sachen am neuen Ort auspackt glaube ich kaum.  ER hat Abschied davon genommen, wenn auch nicht ganz.

Loslassen. Ein paar interessante Gedanken dazu hab ich im Yoga-Blog von Su aufgeschnappt. Und ergänze: Als Christ freue ich mich auf einen Bestimmungsort, wo ich keine Dinge brauche. Wenn ich mich doch mal an solche hänge, hilft mir dieser Gedanke, deren Wert zu relativieren. Ballonfahrer kommen nur in den Himmel hinauf, wenn sie ihre Sandsäcke abwerfen.

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