Hardbrücke – es wird ernst

Seit dieser Woche sehe ich selbst, dass Zürich auf der Hardbrücke etwas vorhat. Die Autos stauen sich besonders am Abend aufwärts Richtung Bucheggplatz. Als meist Velofahrer bin ich zum Glück öfter Zuschauer als Leid Tragender. Trotzdem ist mir nicht ganz wohl dabei: Meine hauptsächliche Stadtdurchquerung ist für mehrere Jahre eine Baustelle.

Hardbrücke: Baustelle beginn

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Generoso – Bisbino

Last week we rode a few trails in Southern Switzerland. After a short run around Ponte Tresa we spent a day riding, pushing and carrying our bikes on the way from Castel San Pietro to Monte Generoso, Monte Bisbino and then down to Sagno. I enjoyed the hospitality of Catherine and François and spent a nice evening with Sil and then Sil. On the way back I paid a visit to the upcoming Gottardo brewery in Faido, bought some excellent Gottardo beer and then drove over the San Gottardo pass to Zurich.

François Gasser: Monte Bisbino - Castel San Pietro

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Ticino una volta di più

Gottardo, portale Sud

Una coppia alla stazione di Bellinzona. Il ragazzo sta telefonando su una panchina del binario 2. Dalla finestra spalancata accenno un sorriso a lei, che mi ricambia raggiante. Ho scelto di viaggiare nell’unica carrozza non climatizzata del treno Locarno – Zurigo malgrado i 30 gradi all’ombra. Sono il solo farlo e l’esperienza vale largamente il sudore, il baccano assordante e l’odore metallico dei freni. Fino ad Airolo sto affacciato alla finestra e aspiro avidamente le sensazioni di viaggio come trent’anni fa quando facevo la spola tra Lugano e Zurigo ogni weekend. Tacciatemi di nostalgico. E nostalgici furono questi giorni di luglio 2009. Da una parte perchè ogni volta che vado in Ticino mi vengono mille ricordi. E stavolta in particolare: ascoltati i Deep Purple in Piazza Grande, passata una notte al lago parlando di Dio e gatti ritrovati, riviste Laura e Chantal dopo 26 anni. E ora ritorno a Zurigo in una carrozza vecchia più di me.  Scaccio il pensiero che il treno sta correndo nella direzione sbagliata e rivivo ognuno di questi momenti. Il verdeblu del fiume mi fa pensare alla Radio Fiume Ticino, ciao Mattia, ma dove sei finito dopo la una? Ci fermiamo a Faido, patria della nascente Birreria San Gottardo, le auguro tanto successo. Ad Airolo faccio questa foto, arrivederci Ticino, all’uscita nord fa dieci gradi di meno. Dopo Flüelen il treno si ferma per incrociare, aspettiamo due minuti.  Invece del climatizzatore silenzio totale, attraverso le finestre aperte sento gli uccellini. Vorrei che questo viaggio non finisse mai. Sono felice.

Deep Purple at Moon and Stars 2009, Locarno

Moon and Stars 2009 (photo: tillate.com)

Here’s the set list of the Deep Purple concert at Moon & Stars 2009 in Locarno with links to video files. The concert was a treat, no question. But I missed Child in Time, it would have suited the Locarno night sky perfectly. Maybe Ian Gillan doesn’t have the voice for it anymore.

1.Highway Star
2.Things I Never Said
3.Wrong Man
4.Strange Kind Of Woman
5.Rapture Of The Deep
6.Fireball
7.Contact Lost
8.Sometimes I Feel Like Screaming
9.The Well Dressed Guitar
10.Wring That Neck
11.The Battle Rages On
12.Keyboard Solo
13.Perfect Strangers
14.Space Truckin’
15.Smoke On The Water
16.Hush
17.Black Night

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Back to work

After almost three weeks out of town, Hardbrücke welcomed me with a shower. Not unusual. Still, the switch back to grey was not easy to manage. The Azores having been such a festival of colors.

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Azoren

Die Azorenreise durfte tatsächlich stattfinden. Geblieben sind Bilder und schöne Erinnerungen. Vom faszinierenden Spiel der Wellen über die tropischen Pflanzen und Blumen bis zum mysteriösen Capelinho-Vulkan.

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Escape

Heute werden Quartalsergebnisse publiziert. Neben dem vielen,  was eh schon läuft, gilt es, die Infos an Mitarbeitende und Medien möglichst gleichzeitig aufzuschalten und die Interviews mit dem CEO zu koordinieren. Und aber : Die Sonne scheint, ich bin seit über eine Woche nicht mehr Rad gefahren! Ausser Direktionsassistentin Sue versteht hier niemand, welch ein Kribbeln das auslöst. Versuch eins: gleich nach dem Essen das Büro zu verlassen. Geht nicht, da ein Interview mit Le Temps dazwischen kommt, und TSR Blogger Xavier Studer tausend Fragen. So rutscht alles um eine Stunde. Auch 14 Uhr ist nicht zu halten, aus der ganz grossen Runde wird nichts mehr. Ab 15 Uhr wird nur noch das Wesentliche gemacht, und das heisst: Notebook einpacken und an den Bahnhof Oerlikon eilen. Zuhause noch einen letzten Handyanruf annehmen. 16:30 sind die Bidons voll und ich auf dem Sattel. Dass die Saison für mich noch jung ist, merk ich gleich am Anfang der Albis-Passstrasse. Ein übermütiger Jungfahrer überholt mich im Wiegetritt. Ich ihm nach, aber nach 500 m muss ich mit Puls 180 aufgeben.

Zürich von der Albis Passstrasse

Zürich von der Albis Passstrasse

Die erste Belohnung nach 40 Minuten: Aussicht von der Albis Ost-Rampe auf Zürich und Umgebung. Le Temps schlepp ich mit, von dort kommen noch Zitate zum genehmigen.  Insofern bleibt das Büro in Sichtweite – wenn auch in angenehmer Distanz :-)

Sunrise Tower aus der Ferne

Noch 5 Minuten bis zu Passhöhe. Wenn alles klappt, hat Le Temps die Zitate schon geschickt. Hoffentlich ohne Schnitzer: die Korrekturen auf dem Handy zu machen wäre anstrengender als die Passfahrt. Aber schon praktisch: Outlook, Word, Acrobat – auf 4x10x1,5 cm in der Velotasche dabei.

Umsonst gesorgt, Text ist da und passt soweit. Klar könnte man noch ein paar Nuancen korrigieren, aber jetzt ist Feierabend, und der beginnt mit einer rasanten Abfahrt in Richtung Türlersee und von dort nach Birmendsorf.  Ein entgegekommender Radler macht mir tatsächlich wild Zeichen, ich soll den Radstreifen benutzen. Mit 60 km/h? Na ja … Im Säuliamt gehts der Sonne entgegen und schon viel zu bald bin ich in Urdorf, Schlieren und dann zu Hause. Trotzdem ein Highlight: 2 Stunden geradelt und den einzigen sonnigen Tag dieser Woche ausgenutzt.

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Ostern: Fakt oder Fiktion?

Das höchste Fest der Christenheit hängt wie Weihnachten in der Balance zwischen Kitsch und Gleichgültigkeit. Für manche ist der Ostersonntag einer von zwei jährlichen Kirchenbesuchen. Andere nerven sich ab der aufgezwungenen Langeweile des eventarmen Wochenendes. Und überall gibt es Hasen und Eier,  was die wohl mit Ostern zu tun haben? Einen spannenden Artikel zum Osterereignis war kürzlich im GEO. Redakteur Cay Rademacher fügt darin die Forschungsergebnisse von Archäologen, Philologen, Theologen und Althistorikern zu einer historischen Reportage über die letzten 120 Lebensstunden von Jesus zusammen.

> Zur GEO Reportage

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Feierabend am Nachmittag

Feierabend bedeutet für mich meist, kurz vor 19 Uhr am Bahnhof Hardbrugg das Velo los zubinden. Den ganzen Winter hat mich dabei dieser Anblick begleitet, manchmal blauer, manchmal schwarzer. Ab morgen bis Oktober wird der Himmel dann nur noch nachmittaghell sein. Für Bilder wie dieses müsste ich extra später heimfahren. Ich hoffe, dass das nicht allzu oft passiert.

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Sic transit (loslassen)

Mein Schwiegervater ist Uhrmacher. Seit ein paar Jahren mag er nicht mehr Uhren reparieren und der Umzug in eine kleinere Wohnung steht an. So half ich ihm kürzlich, sein Atelier zu räumen. Aber Werkzeuge, Zahnrädchen, Spiralfedern, Schrauben, Blechschachteln einfach wegwerfen? Schwierig. Für den Arbeitstisch allein verbrachten wir einen ganzen Tag zusammen. Schublade um Schublade. Zu jedem Teil, das er in die Hand nahm, erzählte er mir die Funktionsweise. Und manchmal eine Anekdote dazu. Dann warfen wir es in den Schrottkübel – siehe Fotos – oder legten es in eine Schachtel für den Umzug. Dass er die Sachen am neuen Ort auspackt glaube ich kaum.  ER hat Abschied davon genommen, wenn auch nicht ganz.

Loslassen. Ein paar interessante Gedanken dazu hab ich im Yoga-Blog von Su aufgeschnappt. Und ergänze: Als Christ freue ich mich auf einen Bestimmungsort, wo ich keine Dinge brauche. Wenn ich mich doch mal an solche hänge, hilft mir dieser Gedanke, deren Wert zu relativieren. Ballonfahrer kommen nur in den Himmel hinauf, wenn sie ihre Sandsäcke abwerfen.

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