Winter on Uetliberg

I spent the last Winter on Uetliberg –  four months on top of the mountain I’ve been running, hiking and biking to, on and around for 30+ years.  See photo gallery.

 

Uetliberg Summary

As fate goes, I’m having to skip running for a while. Maybe I’ll take new pics and videos from bike workouts, but in the meantime here’s my best of 🙂

Triemli – Hütte Gelbe Wand – Trampelpfad Ost – Rossweidliegg – Claridahütte – Uto Kulm

Yes it can be done in a group, with a dog (Rauno rocks) and a crowning sunset dinner. See map and explanations.

Alternative: From Albisguetli (Endo of Tram 13) – Kolbenhof – bench with a view

And here’s the biiiig looong beautiful … royal way from Bürkliplatz to Top of Zurich

And I repeat: not without laughter, culture and danger …

Unbekannter Üetliberg

Zwischen Triemli und Uto Kulm gibts eine ganze Welt zu entdecken

Der oben erwähnte Weg entspricht ziemlich genau diesem Tourenbericht auf hikr.org

Weitere Eindrücke vermittelt der pfanniblog von Stefan FF. Die Wege, die dort und im Tages-Anzeiger beschrieben sind, gehören allerdings eher zu den „Bekannten unter den Unbekannten“. Ganz harmlos ist die Sache nicht, so musste auch schon die Rega ausrücken oder die Polizei jemanden aus dem Hang lotsen.

Je nach Witterung (und besonders wenns eine Zeit lang nass war) ist der Osthang eine ziemliche Schlammschlacht, Rutschpartie garantiert. Seilgarten und Via Ferrata Feelings gibts an ein paar Stellen dank alten Fixseilen und Eisentreppen. Die Wege sind teilweise kaum angedeutet oder nur wenige cm breit.

Video

Wasser, Erde, Himmel: Sightjogging zum Top of Zurich

Treffpunkt Bürkliplatz. Hier sehen wir auch, wohin die Reise geht: zum Aussichtsturm auf dem Uetliberg.

Starting point Bürkliplatz. See the antenna on top of the hilll? That’s where were headed to

Am Anfang ist das Wasser. Davon gibt es in Zürich, der Stadt der 1000 Brunnen, weiss Gott genug. Wir laufen auf Bretterstegen durch den Schanzengraben, werfen einen Blick in den alten botanischen Garten und wechseln über die Terrasse der Rio Bar ans Sihl-Flussbett, falls der Wasserstand es zulässt. Den Hündelerweg verlassen wir beim Bahnhof Selnau wieder und überqueren dort zum einizigen Mal eine Strasse.

Zurich Stock Exchange

Downtown Switzerland, im Hintergrund der Zürichberg

Immer noch mitten in der Stadt: Weiter gehts auf einem Kiesweg der Sihl entlang via Einkaufszentrum Sihlcity bis zur Allmend Brunau. Beim ehemaligen Waffenplatz erreichen wir das Albisgüetli. Von dort ists nicht mehr weit zum Einstieg ins Abenteuer, oberhalb des Kolbenhofs. Nach wenigen Metern auf dem berühmten Denzlerweg zweigen wir links in den Wald. Die Spur am Boden sieht man im Sommer kaum.

leaving_denzler

Kurz nach dem unscheinbaren Einstieg ob dem Kolbenhof

Und es gibt gelegentlich Hindernisse zu überwinden.

Trail from Zurich zu Uetliberg

Trail unseen: trust me, we’ll get there …

Oder es ist so steil, dass man um jeden Grashalm dankbar ist, an dem man sich halten kann.

Absteig unterhalb der Hütte "Gelbe Wand" in Richtung Triemli

So sieht es an vielen Stellen aus, hier der Absteig unterhalb der Hütte „Gelbe Wand“ in Richtung Triemli

Je nach Gangart erreichen wir 70 bis 90 Minuten nach dem Start am Bürkliplatz eine Sitzbank mit prächtiger Aussicht.

View on Zurich from Uetliberg

Almost at the top

Kurz danach beginn der letzte knackige Aufstieg zum Uto Kulm. Unterhalb der Plattform hievt man sich an einer Eisenkette auf die Stahltreppe und steigt unter den verwunderten Augen der Bähnlitouristen aus dem Nichts auf.

UvZ 1

Am spielenden Fohlen vorbei, paar Blicke auf landende Flugzeuge, dann Einstieg beim Cholbenhof und rauf, rauf, rauf in dem feuchtriechenden grünen Wald. Der Weg kaum eine Spur,  Rehe springen davon und der Bock bellt rauh aus dem Gebüsch. Das unbekannte Weglein links lässt mich zu früh abbiegen, ich komme beim Laternenweg aus dem Dickicht. An Uto Staffel vorbei die Treppen hinauf zum Kulm. Nach insgesamt 50 Minuten geniesse ich die Aussicht vom Turm. Statt Kaffee gehts gleich weiter via Ringlikon zur WSL in Birmensdorf. Freu mich schon aufs nächste mal.

Uetliberg vorem Zmorge – ca. wöchentlich ab Zürich Triemli SZU

Siehe auch http://www.facebook.com/gottardop

Uetliberg vorem Zmorge

UvZ weil … Ein Hauch von Berg und Wildnis. Trails, die man jedes Mal neu finden muss. Ausblicke auf Stadt und See. Idealer Zeitpunkt, um Fett zu verbrennen. Der Morgenlauf für Unentwegte. 6:05 gehts von der Station Triemli SZU* los. Schweissgebadet, taubenetzt und vielleicht schlammbefleckt errreichen wir nach rund einer Stunde den Aussichtsturm auf Wegen und Spuren, die nur wenige kennen. Kaffee und Gipfeli oder ein Brunch sind im Uto Kulm ab 7 Uhr möglich.

Seit dem 8. Juni 2012 ungefähr wöchentlich. Unbedingt Doodle anschauen: Dort steht das nächste Datum und etwaige Zeitverschiebungen.

http://www.doodle.com/m4sspmv328tgq2c8

Es geht um rund 400 Höhenmeter auf knapp 3 km. Wir laufen oder gehen zügig, wo nötig auf allen vieren. Im Sommer müssen wir uns den Weg durch die üppige Vegetation bahnen. Von Vorteil: Wasserfeste Trailrunning- oder Bergschuhe, lange Beinkleider gegen Zecken und etwas Fitness. Für den Rückweg empfiehlt  sich die SZU ab Station Uetliberg (7:26, 7:56, 8:26) oder Ringlikon. Beschreibungen und weitere Fotos in den UvZ # Posts.

* Triemli SZU Bahnstation, oberhalb Spital. Nicht zu verwechseln mit Tramstation Triemli. Siehe Plan. Anfahrt:

  • S10 ab HB 5:55-6:03 Triemli SZU
  • Tram 14 ab HB 5:29-5:43 Triemli, danach 5′ zu Fuss bis Triemli SZU
  • Bus 80 Bhf Altstetten 5:44-5:53 Triemli Spital, danach 3′ zu Fuss bis Triemli SZU
  • Parkplätze blaue Zone unterhalb von Triemli SZU

Disclaimer
Dies ist kein Event: Ich laufe die Strecke sowieso und freue mich einfach über Gesellschaft. Für etwaige Probleme oder Unfälle übernehme ich keine Verantwortung. Aber natürlich helfen wir einander, wenn etwas schief geht. Wer im unteren Teil merkt, dass er oder sie nicht mitmag, kann locker ins Triemli zurückkehren – bis zu einem gewissen Punkt sind die Wege markiert. Das hier sollte uns jedenfalls nicht passieren 🙂

Fragen? Am besten als Kommentare auf diesen Post oder http://www.facebook.com/gottardop

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Die Eule und der Waldfreund

Heute Nebel. Kein Grund, aufs Training zu verzichten, schlussendlich ist der Winter noch lange. Ich komme erst um vier Uhr vom Büro los, es dämmert. Schuhe schnüren, gen Uetliberg lostrotten. Bei der SZU-Station Ringlikon kommt mir der Waldmann in den Sinn. Im Sommer traf ich ihn oft auf seiner Bank an der Sonne. Die letzten paar Mal hab ich ihn vermisst. Bleibt er im Winter zuhause? Bei diesem Nebel… Ich schicke trotzdem einen Jauchzer über die Gleise. Und höre da, vom Waldrand kommt eine Antwort. Ein Jodelruf, wie ich ihn oft an lauen Sommerabenden gehört habe. Bald schütteln wir uns die Hände wie alte Freunde. Doch doch, er sei auch im Winter hier, nur nicht so lange. Sei halt nicht das Gleiche, aber der Sommer komme ja wieder. Die Begegnung beflügelt mich, und so hechle ich auf dem Grat dem Kulm entgegen. Auf dem Rückweg im Wald ist es fast Nacht, ein paar unbestimmbare Lichter funkeln durch die Äste. Ganz in der Nähe ruft eine Eule.

Der Waldfreund hofft auch bei Nebel auf die Sonne

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Sunkiss

Blick aus dem Bürofenster zum Uetliberg, ich sehe ein Loch in der Nebeldecke. Sonne, wirst du dich küssen lassen? Schnell ziehe ich die Laufschuhe an. Noch vor Ringlikon schüttle ich die Brandungsgischt des Nebelmeers von meinen Füssen. Die Blätter leuchten wie Gold in der Abendsonne. Ich speichere jeden Blick. Das sind Eindrücke, die mich den ganzen Winter begleiten werden. Heute will ich einen neuen Weg probieren. Nach dem Teehaus Jurablick südwärts, weiter als sonst, über die erste Abzweigung hinaus. Die Sonne dringt immer wieder durch die Blätter, und ja, sie lässt sich küssen! Nochmals und nochmals. Irgendwann muss ich abbiegen, um den Berg zu erreichen, eine schwache Spur zeigt fast senkrecht nach oben. Sie führt an einer (bewohnten?) Hütte vorbei, dann durch geheimnisvolle Felsen. Mit Puls 180 fliege ich dem Uetzgi entgegen. Das Weglein trifft bei Ceres auf den Planetenweg. Ich laufe weiter, steige die Treppen zum Kulm und dann auf den Aussichtsturm. Die Sonne umarmt mich, ich möchte noch weiter hinauf, hab keine Flügel. Oder auf der Plattform verweilen, die Aussicht ist atemberaubend. Auf der einen Seite die Sonne über dem Nebel, am Horizont die Alpen. Auf der anderen die Stadt, grau und vermeintlich still, halb im Dunst, halb im Schatten des Berges. Aber die Arbeit, die mich eine Sonnenpause lang entbehrt hat, fordert ihre Zeitschuld zurück. Also rasch hinunter, wieder auf goldenen Pfaden, unter goldenen Blättern, das Licht berauscht mich. Der Nebel mag unten auf mich warten, die Sonne kommt im Herzen mit. Ein letzter Kuss, dann der Schattenseite der WSL entlang zur Dusche. Ins Büro. Nach Hause. Morgen ist ein neuer Tag.

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Hardbrücke Tram 2017?

Gemäss einem Artikel im Tages-Anzeiger von heute wird die erste Tramlinie über die Hardbrücke rund 90 Millionen Franken kosten und ab Dezember 2017 bereit stehen.  Das Tram 8 wird dann nicht mehr am Hardplatz wenden, sondern über den Escher-Wyss-Platz bis zum Werdhölzli (beim Bahnhof Altstetten) fahren. Über weitere Projekte lässt sich der Schreiber nicht aus.  Das Visionspapier der VBZ sieht aber noch mehr vor: Ab 2025 sollen die neuen Tramlinien 16 und 17 über die Hardbrücke, die Rosengartenstrasse hinauf und nach Schwamendingen und Seebach fahren.

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Zurich by Night 2009

First night shots with my new Panasonic Lumix FZ38

F/3.0, 1 sec tripod, ISO 80, 7.8 mm (=44 mm), WB outdoor, sharpened

F/3.7, 1/10 freehand, ISO 200, 39.1 mm (=220)

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